Fachtag “proaktiv – Opferschutz 2.0 Betroffene stärken, Brücken bauen” – eine Rückschau

Am 09.09.2022 hat der Opferhilfe Berlin e.V. gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V. zum „Fachtag proaktiv“ geladen. Insgesamt folgten rund 100 Teilnehmende, die in ganz Deutschland im Themenfeld Opferschutz arbeiten, der hybriden Veranstaltung in Präsenz und online. Unter den Teilnehmenden waren u.a. Vertreter*innen der Beratungsstellen im Opferschutz, der Polizei mehrerer Bundesländer, des BKAs, der Staatsanwaltschaft, politischer Parteien, verschiedener Ministerien und Verwaltungen, zudem Opferschutzbeauftragte mehrerer Bundesländer sowie der niederländischen Opferhilfe (Slachtofferhulp Nederland).

Neben informativen Vorträgen zur Versorgungsforschung, dem proaktiven Ansatz bei Häuslicher Gewalt sowie der Bedeutung von Täterarbeit, einem Erfahrungsbericht aus 16 Jahren proaktivem Ansatz in den Niederlanden sowie neuen Einblicken zur Betroffenenperspektive aus der Befragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ gab es in den Pausen auch den Raum für angeregten Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden untereinander.

In den Workshops haben die Teilnehmenden dann einen praktischen Einblick in die Arbeit des Berliner Pilotprojekts bekommen und konnten mehr zur Umsetzung des proaktiven Erstgesprächs in den Niederlanden erfahren.

Abgeschlossen wurde der Fachtag durch eine spannende Podiumsdiskussion, in der sich mit den Chancen und Herausforderungen des proaktiven Ansatzes auseinandergesetzt wurde.

Die vielzähligen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden sprechen für sich: Der Fachtag proaktiv war eine sehr gelungene Veranstaltung, die neue Perspektiven eröffnet und die Bedeutung des proaktiven Ansatzes im Opferschutz unterstrichen hat.


Hier finden Sie einige Rückmeldungen der Teilnehmenden:

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